Früh. Stück

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Hellmuth Opitz

Hellmuth Opitz

Durch einen guten Deutschlehrer entwickelte Hellmuth Opitz in der Oberschule eine Liebe zu Gedichten. Die Faszination, auf kleinem Raum neue Welten zu entfalten, ließ ihn seitdem nicht mehr los. Als Songtexter für seine Folkrockband konnte der Dichter dann erste Erfahrungen im Verfassen von Lyrik sammeln. Heute denkt er zunehmend in Bildern. Beim Spazierengehen löst sich die eine oder andere „poetische Lawine“ in ihm und Ideen werden „locker getreten“. Ein wehleidiger Weltschmerz-Dichter ist er auf keinen Fall, eher bringt er den Leser durch seine ironisierte Sichtweise zum Schmunzeln. Zur Ablenkung vom kopflastigen Tagesgeschäft hört er gern Musik, geht Darts spielen oder steht für seine Kickertruppe im Tor. Im Pendragon Verlag erhältlich sind seine Gedichtbände "Engel im Herbst mit Orangen", "Die Sekunden vor Augenaufschlag" und "Die Dunkelheit knistert wie Kandis".
Hellmuth Opitz

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Eine Nebelfaust hält diesen Morgen fest umschlossen im Land der Frühaufsteher: Die Bürde der Börde, sagt man hier, die Äcker allesamt wie Streuselkuchen übermehlt und spiegelglatt, die nächste Abfahrt tastet sich an den Blindenstöcken fahler Birken zum Autohof.   Auf dem Parkplatz Lastkraftwagen, dösende Pferde Stärken im ewigen Kreislauf von Tank & Rast und drinnen … Mehr lesen

Tantes Plätzchen

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Alexander Haeusser

Alexander Haeusser

Nachdem er an der Universität Tübingen sein erstes Seminar zum kreativen Schreiben bei Walter Jens besucht hatte, war es um Alexander Häusser geschehen: Autor wollte er sein, und nichts anderes! Dieses Ziel verfolgte er mit ganzem Einsatz und veröffentlichte 1994 seinen ersten Roman. Zudem ist er heute als Drehbuchautor tätig. Die Themen, die er behandelt, müssen naheliegend sein. Ausdauernd widmet er sich der Frage, wie große Geschichte sich auf die „kleine Geschichte“ des Einzelnen auswirkt und warum Menschen auf eine bestimmte Art und Weise handeln. Neben dem Schreiben genießt er zudem kabarettistische Auftritte auf der Bühne und legt Wert auf gute Unterhaltung.
Alexander Haeusser

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Um es gleich zu sagen: Ich konnte das Geheimnis letzten Endes nicht lüften. Etwas Licht in das Dunkel zu bringen ist mir schon gelungen – aber der Preis für diesen zweifelhaften Erfolg war hoch. Zu hoch. Hätten mich meine Eltern bei der Aufklärung jener rätselhaften Vorgänge, von denen die Rede sein wird, unterstützt, hätten sie … Mehr lesen

Dritter Advent

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Pendragon

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Eine Fremde ist heimgekehrt. Die Frau umarmt sie noch in der Haustür, und sie erwidert den Druck und lacht. Ganz pünktlich, sagt sie stolz. Sie zieht den Mantel aus, den die Frau noch mit ihr gekauft hat. Sie betritt die Räume, alles noch wie immer, sagt ihr Blick. Wo schlafe ich denn? Drüben, in deinem … Mehr lesen

Natron und andere Kleinigkeiten

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Hans Herbst
Hans Herbst

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Und es begab sich zu der Zeit, da der heilige Meniscus von Oberschleißheim im Begriff war, einen Hasen­braten zu sich zu nehmen, als es mal wieder regnete. Der Heilige hatte ein Problem gehabt und es mit seinem Kollegen, dem heiligen Ka­luppke, besprochen, aber selbst der hatte im Alten Testament keinen Hin­weis darauf gefunden, dass der … Mehr lesen

Der Wunschzettel

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Thorsten Knape

Thorsten Knape

Bei seiner Arbeit als TV-Reporter hat Thorsten Knape es andauernd mit realen Geschichten von Menschen zu tun. Deshalb weiß er auch, was eine gute Story ist. Um die manchmal bewegenden, manchmal schockierenden Eindrücke zu verarbeiten, hat er für sich als Ausgleich das Schreiben entdeckt. Will man dieser Tätigkeit nachgehen, bedarf es allerdings Disziplin und eines Rückzugsortes. Den hat er in einem alten Weinbauernhof in Frankreich gefunden, der von ihm und seiner Frau seit 8 Jahren restauriert wird. Der von Neugierde angetriebene Reporter ist bemüht, aus jedem Tag das Beste zu machen.
Thorsten Knape

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Zu Weihnachten darf man sich etwas wünschen. Ich wünsche mir wie immer eine Kiste Rotwein. Nichts Besonderes, vielleicht einen Chateau Margaux 1er Cru Classé. Da gibt es die Flasche schon für unter 100 Euro. Ich werde diesen herrlichen Bordeaux wie immer nicht bekommen. Und ehrlich gesagt nervt es mich zunehmend, dass ich zu Weihnachten nie … Mehr lesen

Schriftstellerin Sigrid Lichtenberger ist verstorben

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„Jeder Mensch ist es wert, dass sein Leben im Gedächtnis bewahrt wird.“ (S. Lichtenberger) Unsere beeindruckende Autorin Sigrid Lichtenberger ist am 22. November 2016 im Alter von 93 Jahren in ihrer Wahlheimat Bielefeld verstorben. Geboren wurde die Autorin am 27. Mai 1923 in Leipzig, ehe sie sich im Jahre 1953 zusammen mit ihrem Ehemann in … Mehr lesen

Der Höllenhund

Der Höllenhund

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Karlos schnüffelte begeistert. Es war ein guter Tag. Feuchte, kühle Luft waberte durch seinen Park und verstärkte die vielen Gerüche. Wie den von der Labrador-Dame, die gestern kurz vor der Dämmerung hier gewesen sein musste, und die eindeutig läufig war. Karlos markierte ihre Spur. Vielleicht kam sie ja wieder hier vorbei. Ein neuer, verführerischer Duft … Mehr lesen

Die Schule des Lebens

Gérard Scappini Gedichte
Gérard Scappini
Gérard Scappini

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Szenen aus einer Kindheit von Gérard Scappini 1- Diese fensterlose enge Küche ängstigt mich. Unter dem Waschbecken versteckt Mama den weißen Nachttopf aber genau dort hausen Kakerlaken, die nachts aus der Wand heraus kriechen und durch die kleine Küche rascheln. Als ich Marie-Louise meinen Mut demonstrieren will und einen langen schwarzen Kakerlak zertrete zerknickt das … Mehr lesen

Lektionen – Fingerübungen – Einsichten

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oder Gedichte, die einer schrieb, um sie zu verstecken von Günther Butkus Aussicht wie aus vermutung gewissheit wird sag hast du das gemeint als du mich wolltest *** Ankommen Es gibt Städte die tragen frag mich nicht warum deinen Namen morgens wenn sich Lippen öffnen und der Tag Fahrt aufnimmt *** Die andere Seite vom … Mehr lesen

Juhuh, eine Schreibblockade

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Gudrun Lerchbaum

Gudrun Lerchbaum

Sie kann Tabellen, Formulare, Kästchendenken und karierte Hemden nicht leiden und auch beim Schreiben interessiert Gudrun Lerchbaum an erster Stelle das Überschreiten von Grenzen. Es fasziniert sie, sich temporär in jemand anderen zu verwandeln, und ganz besonders liebt sie Charaktere, mit denen sie im realen Leben nicht tauschen wollen würde. Schreiben ist forschen für sie und überdies der einzige Job, bei dem sie trotz eines gewissen Hangs zur Faulheit behaupten kann, in jeder wachen Minute zu arbeiten. Denken, beobachten und überhaupt jede Art der Auseinandersetzung mit der Umwelt ist schließlich eine unerlässliche Vorarbeit für gute Geschichten.
Gudrun Lerchbaum

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Der zweite Tag nun schon, an dem ich keine Zeile zustande bringe, jammere ich der Freundin vor. Nicht einmal Korrekturen gelingen, meine Figuren und ihre Probleme gehen mir auf die Nerven, das letzte Kapitel ist lahm und lesen will das Ganze nachher sowieso keiner. Ich kann mich zu keinem Satz überwinden. Ojeh, eine Schreibblockade, sagt … Mehr lesen