Gedichte in Pfälzer Saund

bank-801087_1280
Walter Landin

Walter Landin

Walter Landin braucht das Schreiben und ist froh, durch seinen Ruhestand nun mehr Zeit dafür zu haben. Und so sitzt er immer häufiger am Schreibtisch, wenn er nicht gerade mit Schnauzerdame Emmi die Wälder durchstreift oder seinem Enkelkind beim Wachsen zusieht. In seinen frühen Werken verarbeitete er viel Persönliches aus seiner Jugend: die totgeschwiegene NS-Zeit etwa oder das Aufwachsen in einem kleinen katholischen Dorf in der Pfalz. Heute hat der pensionierte Lehrer zu diesen Themen mehr Distanz gewonnen und kann über andere Dinge schreiben. Durch seine Begeisterungsfähigkeit kommen die Einfälle dann oft ganz von selbst.
Walter Landin

Letzte Artikel von Walter Landin (Alle anzeigen)

Was bleibt   Was   spielt es fer e Roll en Traum vun Liewe en Traum mit Liege. Mer kumme all an de selwe Ort am End.   Die Hell kocht iwwer de Himmel is besetzt. Feschtgebunne an des Sticksche Bodde kumme mer all an denn selwe Ort am End.   Wie hoschde ausgsehe wie … Mehr lesen

Früh. Stück

Frozen Grass By Andre Koch
Hellmuth Opitz

Hellmuth Opitz

Durch einen guten Deutschlehrer entwickelte Hellmuth Opitz in der Oberschule eine Liebe zu Gedichten. Die Faszination, auf kleinem Raum neue Welten zu entfalten, ließ ihn seitdem nicht mehr los. Als Songtexter für seine Folkrockband konnte der Dichter dann erste Erfahrungen im Verfassen von Lyrik sammeln. Heute denkt er zunehmend in Bildern. Beim Spazierengehen löst sich die eine oder andere „poetische Lawine“ in ihm und Ideen werden „locker getreten“. Ein wehleidiger Weltschmerz-Dichter ist er auf keinen Fall, eher bringt er den Leser durch seine ironisierte Sichtweise zum Schmunzeln. Zur Ablenkung vom kopflastigen Tagesgeschäft hört er gern Musik, geht Darts spielen oder steht für seine Kickertruppe im Tor. Im Pendragon Verlag erhältlich sind seine Gedichtbände "Engel im Herbst mit Orangen", "Die Sekunden vor Augenaufschlag" und "Die Dunkelheit knistert wie Kandis".
Hellmuth Opitz

Letzte Artikel von Hellmuth Opitz (Alle anzeigen)

Eine Nebelfaust hält diesen Morgen fest umschlossen im Land der Frühaufsteher: Die Bürde der Börde, sagt man hier, die Äcker allesamt wie Streuselkuchen übermehlt und spiegelglatt, die nächste Abfahrt tastet sich an den Blindenstöcken fahler Birken zum Autohof.   Auf dem Parkplatz Lastkraftwagen, dösende Pferde Stärken im ewigen Kreislauf von Tank & Rast und drinnen … Mehr lesen