8 Fragen an Kerstin Ehmer

Kerstin Blog
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Unser unabhängiger Verlag aus Bielefeld ist: Berühmt für Krimis, bekannt für mehr! Gemeinsam mit Autoren und Freunden stürmen wir die Blogosphäre!
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1. Hast du einen festen „Schreibplatz“ und wenn ja, wie sieht der aus? Strictly Zen. Weiße Wand in der Mitte und im Wahrnehmungsrandbereich außen Fotos, Postkarten, Kleinkram, Zitate. Zunehmend mehrlagig. 2. Welches Buch hat dich (in letzter Zeit) besonders berührt/fasziniert? H wie Habicht von Helen Macdonald. Über die Möglichkeit menschlicher Metamorphosen durch die Beziehung zu … Mehr lesen

Erinnerung vs. Bestandsaufnahme: 2 Gedichte

Free-Photos, pixabay
Hellmuth Opitz

Hellmuth Opitz

Durch einen guten Deutschlehrer entwickelte Hellmuth Opitz in der Oberschule eine Liebe zu Gedichten. Die Faszination, auf kleinem Raum neue Welten zu entfalten, ließ ihn seitdem nicht mehr los. Als Songtexter für seine Folkrockband konnte der Dichter dann erste Erfahrungen im Verfassen von Lyrik sammeln. Heute denkt er zunehmend in Bildern. Beim Spazierengehen löst sich die eine oder andere „poetische Lawine“ in ihm und Ideen werden „locker getreten“. Ein wehleidiger Weltschmerz-Dichter ist er auf keinen Fall, eher bringt er den Leser durch seine ironisierte Sichtweise zum Schmunzeln. Zur Ablenkung vom kopflastigen Tagesgeschäft hört er gern Musik, geht Darts spielen oder steht für seine Kickertruppe im Tor. Im Pendragon Verlag erhältlich sind seine Gedichtbände "Engel im Herbst mit Orangen", "Die Sekunden vor Augenaufschlag" und "Die Dunkelheit knistert wie Kandis".
Hellmuth Opitz

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»Die Queen jenes Sommers« –> Eine sentimentale, fast sepiafarbene Erinnerung an einen Sommer mit einer englischen Austauschschülerin Mitte der 70er Jahre. Ihre Schulterblätter sind das, was mir noch vor Augen steht aus diesen hechelnden Hundstagen im unteren Jura der Jugend, ihre blassen Schulterblätter, auf denen ein später Juli viele Sommersprossen ausgesät hatte. Ich sah den … Mehr lesen

Campari-Orange

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Andreas Kollender

Andreas Kollender

Wenn Andreas Kollender nicht schreibt, wird er unzufrieden, das war schon immer so. Deshalb verzichtete er als Junge zwei bis drei Mal in der Woche auf das Fußballspielen, setzte sich an den Schreibtisch und schrieb Piratengeschichten. Aus den Piraten sind heute Menschen geworden, die Widerstand leisten und dafür den Kopf hinhalten müssen. Und anstatt nur einzelne Tage mit Schreiben zu verbringen, sitzt er inzwischen – auch ganz ohne Chef – täglich morgens um 8:15 Uhr in seinem Arbeitszimmer. Dabei gibt es auch noch so viele andere Dinge, für die es sich lohnt, mal nicht in die Tasten zu hauen: Familie, Freunde, kleine Reisen, seine Literaturgruppe „centralefünf“, Theater, Doppelkopf, gutes Essen, die Natur, Sonnenschein und, und, und … Doch irgendwie bekommt der optimistische Schreiberling das alles unter einen Hut.
Andreas Kollender

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In den deutschen Zeitungen, die er am Strand kaufen konnte und deren Papier nach Sand, Meer und Sonne roch und sich ganz trocken anfühlte, standen einige kleinere Artikel über den Vorfall. Nichts Großes. Er vermutete Absicht dahinter. Die angeblichen Opfer wollten so wenig Öffentlichkeit wie möglich. Er lag auf dem Bett und sah über die … Mehr lesen

Edith

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Alexander Haeusser

Alexander Haeusser

Nachdem er an der Universität Tübingen sein erstes Seminar zum kreativen Schreiben bei Walter Jens besucht hatte, war es um Alexander Häusser geschehen: Autor wollte er sein, und nichts anderes! Dieses Ziel verfolgte er mit ganzem Einsatz und veröffentlichte 1994 seinen ersten Roman. Zudem ist er heute als Drehbuchautor tätig. Die Themen, die er behandelt, müssen naheliegend sein. Ausdauernd widmet er sich der Frage, wie große Geschichte sich auf die „kleine Geschichte“ des Einzelnen auswirkt und warum Menschen auf eine bestimmte Art und Weise handeln. Neben dem Schreiben genießt er zudem kabarettistische Auftritte auf der Bühne und legt Wert auf gute Unterhaltung.
Alexander Haeusser

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Ich weiß noch den Weg. Die Straße hinunter, dann rechts: der Schulhof, der Park, die Kirche. Die Straße ist breit und asphaltiert. Früher war sie schmal und gepflastert. Der Schulhof quadratisch. Der Park klein. Die Kirche groß. Die Straße ist jetzt eine Hauptstraße; gefährlich für die Kinder, die doch lieber laufen wollen, als in Trauben … Mehr lesen

Möbius und der Weihnachtsengel

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Hellmuth Opitz

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Durch einen guten Deutschlehrer entwickelte Hellmuth Opitz in der Oberschule eine Liebe zu Gedichten. Die Faszination, auf kleinem Raum neue Welten zu entfalten, ließ ihn seitdem nicht mehr los. Als Songtexter für seine Folkrockband konnte der Dichter dann erste Erfahrungen im Verfassen von Lyrik sammeln. Heute denkt er zunehmend in Bildern. Beim Spazierengehen löst sich die eine oder andere „poetische Lawine“ in ihm und Ideen werden „locker getreten“. Ein wehleidiger Weltschmerz-Dichter ist er auf keinen Fall, eher bringt er den Leser durch seine ironisierte Sichtweise zum Schmunzeln. Zur Ablenkung vom kopflastigen Tagesgeschäft hört er gern Musik, geht Darts spielen oder steht für seine Kickertruppe im Tor. Im Pendragon Verlag erhältlich sind seine Gedichtbände "Engel im Herbst mit Orangen", "Die Sekunden vor Augenaufschlag" und "Die Dunkelheit knistert wie Kandis".
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oder: „Untenrum obenauf“ ______________________________________________________________________________ Spargelpisse. Heute ist der 11. Dezember und ich besprenkele die Schüssel hier mit Spargelpisse, denkt Möbius, während er die Spülung drückt und die Boxershorts hochzieht, Spargelpisse – ein rüdes Wort und doch so treffend. Die ganze Toilette riecht jetzt danach. Frühjahrsduft zur Weihnachtszeit, denkt er und muss unwillkürlich lächeln. Was so … Mehr lesen

Interview mit Verleger Günther Butkus

Leipziger Buchmesse 2018.

(unabhängig vom Text)
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von Sabine Ibing ——————————- Günther Butkus, geboren 1958, lebt in Bielefeld und führt dort den Verlag Pendragon. Persönliche Veröffent­li­chun­gen: «Herzband:366 Gedichte über Liebe & Verlust», «Heute Nacht Morgen Du», «Gedichte» (1997), als Herausgeber: «Die Beatles und ich. 33 Autoren, Künstler und Musiker über ihr persönliches Verhältnis zu John, Paul, George & Ringo» (1995), «So wie … Mehr lesen

Zu Gast im Prager Literaturhaus

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Sandra Brökel
Sandra Brökel

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Eine Große Ehre für Autorin und Verlag: Sandra Brökel durfte im Prager Literaturhaus lesen. Ihre Eindrücke schildert sie in einem Bericht, der zeigt, wie besonders die Lesung in Prag war, aber auch, dass „Das hungrige Krokodil“ die Aufmerksamkeit zurecht bekommt. ——————————————————– Max Brod veröffentlichte nach dem Tod von Franz Kafka dessen Schriften und machte ihn … Mehr lesen

Der Russe

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Andreas Kollender

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Wenn Andreas Kollender nicht schreibt, wird er unzufrieden, das war schon immer so. Deshalb verzichtete er als Junge zwei bis drei Mal in der Woche auf das Fußballspielen, setzte sich an den Schreibtisch und schrieb Piratengeschichten. Aus den Piraten sind heute Menschen geworden, die Widerstand leisten und dafür den Kopf hinhalten müssen. Und anstatt nur einzelne Tage mit Schreiben zu verbringen, sitzt er inzwischen – auch ganz ohne Chef – täglich morgens um 8:15 Uhr in seinem Arbeitszimmer. Dabei gibt es auch noch so viele andere Dinge, für die es sich lohnt, mal nicht in die Tasten zu hauen: Familie, Freunde, kleine Reisen, seine Literaturgruppe „centralefünf“, Theater, Doppelkopf, gutes Essen, die Natur, Sonnenschein und, und, und … Doch irgendwie bekommt der optimistische Schreiberling das alles unter einen Hut.
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Er sprach kein Wort Deutsch. Die Männer und Frauen im Frühaufsteher sahen ihn seit Monaten immer wieder in die Kneipe kommen, er war ein großer, kräftiger Kerl mit einem gezwirbelten, dunkelblonden Schnurrbart, aber selbst das Wörtchen „Bier“ konnte er nicht sagen. Wenn er zu Elvira an den Tresen trat, sagte er etwas Russisches und Elvira … Mehr lesen

„Die Geschichte zweier Meere: meine Beziehung zur deutschen Sprache“

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Lina und Osman sind der Sprache – vor allem der lyrischen – sehr angetan. Aber sich in einer völlig neuen, noch unbekannten Sprache auszudrücken, sie nicht nur anzuwenden, sondern auch damit spielen zu können, kann eine ziemliche Herausforderung sein. Osman Yousufi teilt seine Eindrücke, wie seine erste Begegnung mit der deutschen Sprache verlief und wie … Mehr lesen

„Käsetheke“ von Alexander Häusser

cheese-240825_1280 (Bild von meineresterampe)
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Eine Kurzgeschichte über eine kurze Liebe, die einen wehmütig werden lässt, geschrieben von unserem Autor Alexander Häusser: >>Ein alter abgeschabter Sessel, ein Bett, mein Bücherregal und der Klapptisch am Fenster. Mehr stand nicht in dem kleinen Zimmer mit Blick auf die S-Bahn Station. Ein Provisorium – bis ich etwas besseres gefunden hätte, in der fremden … Mehr lesen