8 Fragen an Jessica Kremser

Jessica Blog

1. Hast du einen festen „Schreibplatz“ und wenn ja, wie sieht der aus? Ich wünschte, ich hätte einen! Tatsächlich habe ich nur den Esstisch, das Sofa oder das Bett. Manchmal weiche ich aber zu Freundinnen ins „externe Homeoffice“ aus, um mehr Ruhe zu haben. Wenn ich darüber nachdenke, ob ich gerne eine größere Wohnung hätte, … Mehr lesen

8 Fragen an Gérard Scappini

Gérard Blog

1. Hast du einen festen „Schreibplatz“ und wenn ja, wie sieht der aus? Ja, klar!  Ich habe einen kleinen Raum ( meine Schriftstellerklause!), ca.10 m2, mit meinen ganzen Büchern, einem Sessel (zum Lesen), einem kleinen Schreibtisch, einem Stuhl, vielen Wörterbüchern, Stadtplänen, Fotos, usw… und natürlich einem Bildschirm. Vor dem Bildschirm ein Fenster. Draußen Bäume. 2. … Mehr lesen

8 Fragen an Andreas Kollender

Blogbeitrag Header

1. Hast du einen festen „Schreibplatz“ und wenn ja, wie sieht der aus? Ein Schreibtisch in einem kleinen Arbeitszimmer, recht wenig Bücher im Raum, einige Bilder, vorwiegend weiße Wände… und ein Fenster natürlich. Gegenüber hat der Nachbar eine Sattelitenschüssel installiert – von einer Firma Namens SatAn. Schaue ich also aus dem Fenster lese ich: Satan. … Mehr lesen

8 Fragen an Kerstin Ehmer

Kerstin Blog

1. Hast du einen festen „Schreibplatz“ und wenn ja, wie sieht der aus? Strictly Zen. Weiße Wand in der Mitte und im Wahrnehmungsrandbereich außen Fotos, Postkarten, Kleinkram, Zitate. Zunehmend mehrlagig. 2. Welches Buch hat dich (in letzter Zeit) besonders berührt/fasziniert? H wie Habicht von Helen Macdonald. Über die Möglichkeit menschlicher Metamorphosen durch die Beziehung zu … Mehr lesen

Erinnerung vs. Bestandsaufnahme: 2 Gedichte

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»Die Queen jenes Sommers« –> Eine sentimentale, fast sepiafarbene Erinnerung an einen Sommer mit einer englischen Austauschschülerin Mitte der 70er Jahre. Ihre Schulterblätter sind das, was mir noch vor Augen steht aus diesen hechelnden Hundstagen im unteren Jura der Jugend, ihre blassen Schulterblätter, auf denen ein später Juli viele Sommersprossen ausgesät hatte. Ich sah den … Mehr lesen

Campari-Orange

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In den deutschen Zeitungen, die er am Strand kaufen konnte und deren Papier nach Sand, Meer und Sonne roch und sich ganz trocken anfühlte, standen einige kleinere Artikel über den Vorfall. Nichts Großes. Er vermutete Absicht dahinter. Die angeblichen Opfer wollten so wenig Öffentlichkeit wie möglich. Er lag auf dem Bett und sah über die … Mehr lesen

Edith

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Ich weiß noch den Weg. Die Straße hinunter, dann rechts: der Schulhof, der Park, die Kirche. Die Straße ist breit und asphaltiert. Früher war sie schmal und gepflastert. Der Schulhof quadratisch. Der Park klein. Die Kirche groß. Die Straße ist jetzt eine Hauptstraße; gefährlich für die Kinder, die doch lieber laufen wollen, als in Trauben … Mehr lesen

Möbius und der Weihnachtsengel

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oder: „Untenrum obenauf“ ______________________________________________________________________________ Spargelpisse. Heute ist der 11. Dezember und ich besprenkele die Schüssel hier mit Spargelpisse, denkt Möbius, während er die Spülung drückt und die Boxershorts hochzieht, Spargelpisse – ein rüdes Wort und doch so treffend. Die ganze Toilette riecht jetzt danach. Frühjahrsduft zur Weihnachtszeit, denkt er und muss unwillkürlich lächeln. Was so … Mehr lesen

Interview mit Verleger Günther Butkus

Leipziger Buchmesse 2018.

(unabhängig vom Text)

von Sabine Ibing ——————————- Günther Butkus, geboren 1958, lebt in Bielefeld und führt dort den Verlag Pendragon. Persönliche Veröffent­li­chun­gen: «Herzband:366 Gedichte über Liebe & Verlust», «Heute Nacht Morgen Du», «Gedichte» (1997), als Herausgeber: «Die Beatles und ich. 33 Autoren, Künstler und Musiker über ihr persönliches Verhältnis zu John, Paul, George & Ringo» (1995), «So wie … Mehr lesen

Zu Gast im Prager Literaturhaus

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Eine Große Ehre für Autorin und Verlag: Sandra Brökel durfte im Prager Literaturhaus lesen. Ihre Eindrücke schildert sie in einem Bericht, der zeigt, wie besonders die Lesung in Prag war, aber auch, dass „Das hungrige Krokodil“ die Aufmerksamkeit zurecht bekommt. ——————————————————– Max Brod veröffentlichte nach dem Tod von Franz Kafka dessen Schriften und machte ihn … Mehr lesen